Vom Praktikant zum Agenturchef

Die Arbeit im Medienumfeld kann sehr große Freude bereiten – oder auch sehr frustrierend sein. Vor allem junge Mitarbeiter und insbesondere Praktikanten müssen diese Erfahrung oft machen. Denn während die Agenturchefs ihre Kunden im gläsernen Büro empfangen und sich dabei im Sessel zurücklehnen, müssen sie richtig hart arbeiten und erhalten im Gegenzug nur eine sehr überschaubare Vergütung – und außerdem ..gibt es zahlreiche Praktikanten, die sogar umsonst arbeiten.

So muss es aber nicht sein. Niemand sollte sich in der Agenturwelt unterdrücken lassen – wer richtig vorgeht, kommt schnell voran und bekommt womöglich schon bald seine ersten eigenen Projekte mitsamt Praktikanten zugeteilt. Dennoch kommen viele Medienschaffende nicht so weit, was eigentlich schade ist. Der Grund ist einfach: Sie kennen die Spielregeln nicht.

Die erste große Spielregel lautet, dass die Herkunft entscheidet. Schwierig haben es vor allem diejenigen, die keine fundierte Ausbildung vorweisen können. Eine gute Berufsausbildung bildet eine solide Grundlage – ebenso wie ein Bachelor. Besser ist es jedoch, einen Masterabschluss in der Tasche zu haben.

Doch solch ein Master ist kein Kinderspiel – zumal es gefährlich ist, ihn gleich im Anschluss an den Bachelor zu mache. Viele Leute verschießen so gleich ihr ganzes Pulver. Oft ist es besser, nach dem Bachelor zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen. Einige Jahre später wird der Master gemacht, um dann zu wechseln und einen besseren Job zu bekommen. Allerdings kommt es auch hier wieder auf die Herkunft an: Der Master muss im richtigen Studienfach und zugleich an einer guten Hochschule gemacht werden, damit die Strategie am Ende aufgeht.

In diesem Blog werden Beiträge veröffentlicht, in denen Medienschaffende kein Blatt vor den Mund nehmen und ganz offen verraten, wie es in der Branche zugeht und worauf zu achten ist, um Karriere zu machen. Einige werden ihre Studiengänge vorstellen und mitteilen, ob sie diese erneut belegen würden oder ob es bessere Möglichkeiten gibt.

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